16.7.1872 - 18.6.1928
Amundson "erobert" den Südpol
Der norwegische Polarforscher Roald Amundsen
(16.7.1872-18.6.1928) betritt als erster Mensch am 14.Dezmeber 1911 den
Südpol und beendete einen der ehrgeizigsten Wettläufe der Geschichte.
Als die Amundsen-Expedition 1909 startete war ihr eigentliches Ziel der
Nordpol. Als er unterwegs erfuhr, dass der US-Amerikaner Edwin Peary
den Nordpol erreicht hatte, wendete Amundsen und steuerte seine
Mannschaft in Richtung Südpol.
Seine "Wende" sollte sich als richtige Entscheidung bewähren:
Es begann ein Wettlauf mit der Expedition des Briten Robert F. Scott,
wobei Amundsen eine 150 Kilometer kürzere Route durch ein völlig
unbekanntes Gebiet wählte. Die Eskimohunde vor den Schlitten des
Norwegers bewiesen sich als besserer "Antrieb".
Die Motorschlitten und Ponygespanne des Briten ertrugen die eisige Kälte nicht und gelangten einen Monat später ans Ziel.
Scott findet mit seiner Mannschaft in den Südpol-Schneestürmen den Tod.
Amundsen fand vermutlich 1928 bei einem Flugzeugabsturz in der Arktis den Tod.
Sein Flugzeug "Latham" ist bis heute nicht gefunden worden.
Amundsens Name
Die Südpolstation, ein See im Südpolarmeer sind nach ihm und seinem
Rivalen benannt. Selbst einer der größeren Krater am Südpol des Mondes
trägt seinen Namen.
(Foto: National Library of Australia - mit freundlicher Genehmigung)
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