22.6.1910 - 18. 12.1995
KONRAD ZUSE
Eine Computerrevolution in unserem Jahrhundert.
Der deutsche Ingenieur und Erfinder Konrad Zuse setzt einen historischen Meilenstein in der
Computertechnik. Die programmgesteuerte Rechenanlage ”Zuse Z3” revolutioniert die Welt.
Er entwickelte die Methode der computergerechten Fließkommazahlen auf Basis der Komponenten von Mantisse und Exponent.
Heute berechnet jeder gängige Computer mit diesem Verfahren Fließkommazahlen, vom Taschenrechner bis zum Cluster.
Mit der Entwicklung und dem Bau seiner ersten Computer (Z1 bis Z4) schrieb er Forschungsgeschichte.
Zuse entwickelte in der Zeit von 1941-1945 die erste universelle Programmiersprache der Welt (Plankalkül).
Eine Implementierung auf die damaligen Computer gelang erst 2000.
1949 wurde die Z4 fertiggestellt und in Zürich installiert. Damals war
das der einzige funktionierende Computer in Europa und der erste
kommerzielle Computer weltweit.
Unter der Typenbezeichnung "Z" und einer fortlaufenden Nummer baute er
weitere Computeranlagen: Z11, die der optischen Industrie und
Universitäten zugedacht war, und Z22, der erste Computer mit
Magnetspeicher, waren die herausragenden Produkte der Z-Reihe.
(Foto: © Horst Zuse - mit freundlicher Genehmigung)
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